Domena Power
Kosten und Abrechnung

Was kosten eine EV-Ladestation und die Montage?

6 Min. Lesezeitaktualisiert am

100-zł-Scheine auf einem aufgeschlagenen Notizbuch mit Füller — Budgetplanung für Ladestation und MontageFot. Jakub Zerdziecki

Die Kosten einer Ladestation für Elektroautos sind keine einzelne Zahl, sondern die Summe mehrerer Posten: Ladestation, Montage, Dokumentation (Gutachten und Planung) und Abrechnungssystem. Im Folgenden schlüsseln wir sie auf und zeigen, warum man in einem Mehrfamilienhaus am meisten nicht bei der Hardware spart, sondern durch ein gemeinsames Projekt und einen gemeinsamen Anschluss — zusammen mit den Nachbarn.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Den Endbetrag bestimmen vier Hauptposten. Ihr Verhältnis hängt vom Objekt ab: Bei einer einzelnen Ladestation am Einfamilienhaus sieht es anders aus als bei mehreren Ladepunkten in der Tiefgarage eines Wohnblocks.

  • Ladestation: von ca. 2.000 zł für eine einfache AC-Wallbox bis ca. 6.000 zł für ein Modell mit MID-Zähler, Kommunikation und OCPP.
  • Montage inklusive Material: meist 3.500–6.000 zł — Arbeitszeit des Elektrikers sowie Leitungen, Schutzeinrichtungen und Zubehör vom Verteiler bis zum Stellplatz.
  • Gutachten und Planung: 3.000 zł netto für den ersten Ladepunkt und nur 330 zł netto für jeden weiteren in derselben Immobilie.
  • Abrechnungssystem: 30 zł netto pro Monat für die erste Ladestation und 10 zł netto für jede weitere, ohne Provision auf die Energie.

Die Preisspannen für Geräte und Montage sind Richtwerte — sie hängen von Hersteller, Modell und den Gegebenheiten im Gebäude ab. Ein genaues Angebot erstellen wir individuell.

Was die Ladestation selbst kostet und wovon der Preis abhängt

Eine einfache AC-Wallbox (7,4–11 kW) ohne erweiterte Funktionen gibt es ab ca. 1.500–2.500 zł. Ein Modell mit Messung, Kommunikation und Anbindung an Managementsysteme kostet meist ca. 3.000–6.000 zł. DC-Schnellladestationen kosten ein Vielfaches und werden in Wohnhäusern oder Garagen selten eingesetzt.

In einem Mehrparteienhaus lohnt es sich, von Anfang an ein Modell zu wählen, das eine verlässliche Verbrauchsabrechnung ermöglicht. Den Gerätepreis bestimmen vor allem die Funktionen:

  • MID-Zähler — zertifizierte Energiemessung, unverzichtbar für eine belastbare Abrechnung mit den Bewohnern.
  • Kommunikation — WLAN, LTE oder RS485/Modbus für Fernauslesung, Monitoring und Updates.
  • OCPP-Unterstützung — offener Standard, mit dem sich die Ladestation herstellerunabhängig in ein Managementsystem (z. B. Domena Power) einbinden lässt.
  • Autorisierung (App oder RFID-Karte) und dynamisches Lastmanagement — Komfort und sichere Aufteilung der verfügbaren Leistung.
  • Leistung und Typ — 7,4/11/22 kW mit Wechselstrom (AC) oder deutlich teurere DC-Ladestationen.

Was Montage und Dokumentation kosten

Die Montage inklusive Material (Leitungen, Schutzeinrichtungen, Zubehör, Kabelkanäle) kostet meist 3.500–6.000 zł. Entscheidend sind die Entfernung zum Verteiler, Länge und Verlegeart der Kabeltrasse, Durchbrüche durch Wände und Decken sowie die erforderlichen Schutzeinrichtungen. In Tiefgaragen kommen oft Kabeltrassen und Brandschutzanforderungen hinzu.

In einem Mehrfamilienhaus gehen der Montage ein Gutachten und eine Planung voraus, die bestätigen, dass die Installation die Ladestationen trägt, und festlegen, wie sie sicher angeschlossen werden. Die vollständige Dokumentation kostet 3.000 zł netto (3.690 zł brutto) für den ersten Ladepunkt. Ist eine Abstimmung mit einem Brandschutzsachverständigen erforderlich, kommen einmalig 800 zł netto (984 zł brutto) hinzu.

Warum es sich lohnt, das mit den Nachbarn zu machen

Der größte Teil der Dokumentationskosten entfällt auf die Analyse des Gebäudes: Prüfung von Hausanschluss, Verteiler, verfügbarer Leistung und Brandschutzbedingungen. Diese Arbeit fällt einmal an — egal, ob das Projekt einen Ladepunkt umfasst oder zehn. Deshalb kostet jeder weitere Ladepunkt in derselben Immobilie nur 330 zł netto (405,90 zł brutto), und die Kosten pro Person sinken drastisch:

  • 1 Ladepunkt — 3.000 zł netto (3.690 zł brutto) trägt eine Person allein.
  • 5 Ladepunkte — insgesamt 4.320 zł netto, also 864 zł netto (1.062,72 zł brutto) pro Person.
  • 10 Ladepunkte — insgesamt 5.970 zł netto, also 597 zł netto (734,31 zł brutto) pro Person — fünfmal weniger als allein.
  • Die Brandschutzabstimmung (800 zł netto) erfolgt einmal für das gesamte Projekt und wird daher ebenfalls auf alle Beteiligten umgelegt.
  • Gemeinsame Kabeltrasse und Verteiler — Arbeiten, die bei Einzelmontagen jedes Mal wiederholt werden, erfolgen einmal, und die Kosten verteilen sich auf alle.
  • Günstigeres Abrechnungssystem — bei 10 Ladestationen kostet das Abo 120 zł netto pro Monat, also 12 zł netto (14,76 zł brutto) pro Ladepunkt statt 30 zł netto allein.

Die Berechnungen beziehen sich auf die vollständige Dokumentation (Gutachten + Planung) für Ladepunkte in einer Immobilie nach der aktuellen Preisliste. Die Montagekosten hängen vom Aufbau des Gebäudes ab und werden individuell kalkuliert.

Gemeinsamer Anschluss statt Einzelanschlüsse

Die Alternative zum gemeinsamen Projekt ist das Prinzip „jeder für sich“: ein eigener Anschluss oder ein eigener Stromkreis mit Zähler für jeden Bewohner. Im Wohnblock ist das meist der teuerste Weg. Jeder durchläuft das Verfahren beim Netzbetreiber separat, zahlt für eigene Dokumentation und Montage und oft zusätzlich für einen eigenen Netznutzungsvertrag. Die fest reservierte Leistung ist schnell aufgebraucht, und weitere Interessenten erfahren, dass im Gebäude keine Leistung mehr verfügbar ist.

Ein gemeinsamer Anschluss oder ein gemeinsamer Stromkreis mit dynamischem Lastmanagement (DLB) löst dieses Problem. Das System verteilt die verfügbare Leistung auf die Autos, die gerade tatsächlich laden, sodass am selben Anschluss um ein Vielfaches mehr Ladepunkte Platz finden — ohne kostspielige Erhöhung der Anschlussleistung. Jede Ladestation hat einen eigenen MID-Zähler, und das System ordnet den Verbrauch der Wohneinheit zu, sodass jeder Bewohner weiterhin nur für sein eigenes Laden zahlt.

Das gemeinsame Projekt berücksichtigt auch die angestrebte Zahl von Ladepunkten. Die Installation wird mit Reserve vorbereitet, und Nachbarn, die sich später ein Elektroauto kaufen, kommen ohne Wiederholung des gesamten Verfahrens hinzu.

Ob und zu welchen Kosten die Anschlussleistung erhöht werden kann, hängt vom Netzbetreiber und vom konkreten Gebäude ab. Wir bestätigen dies nach einer Analyse der Installation.

Was die Kosten am häufigsten erhöht

  • Große Entfernung zum Verteiler und eine komplizierte Kabeltrasse, z. B. über mehrere Garagenebenen.
  • Fehlende Leistungsreserve, die ohne Lastmanagement eine Erhöhung der Anschlussleistung des Gebäudes erzwingt.
  • Montage „Punkt für Punkt“ — jede Ladestation mit eigener Dokumentation, von einem anderen Betrieb und in einem anderen Standard.
  • Zusätzliche Brandschutzanforderungen in Tiefgaragen.
  • Eine Ladestation ohne MID-Zähler und OCPP, die später ausgetauscht werden muss, um den Verbrauch verlässlich abzurechnen.

Abrechnungskosten: Modell ohne Provision

Im Modell von Domena Power zahlen Sie ein festes Abo für das Management: 30 zł netto (36,90 zł brutto) pro Monat für die erste Ladestation und 10 zł netto (12,30 zł brutto) für jede weitere, ohne Provision auf den Energieverkauf. Jeder Nutzer zahlt auf Basis der Messung für seine eigenen Ladevorgänge, und die Eigentümergemeinschaft zahlt nicht für das Laden anderer mit.

Berechnen Sie die Kosten der Dokumentation

Geben Sie die Anzahl der Ladepunkte an, und wir berechnen den Netto- und Bruttobetrag inkl. 23% USt.

Weitere Punkte innerhalb einer Dokumentation sind günstiger: Der erste Punkt umfasst das vollständige Gutachten und Projekt, jeder weitere kostet nur +330 zł netto — je mehr Punkte, desto niedriger die Kosten pro Punkt.

Anzahl der Ladepunkte

Erster Punkt 3000 zł, jeder weitere +330 zł netto.

1
Gutachten und Projekt3 000 zł netto
VAT 23%690 zł
Razem brutto3 690 zł z VAT 23%
Gutachten vereinbaren

* Gilt für den Anschluss an die vorhandene Verteilung des Gebäudes, sofern die vollständige erforderliche Elektrodokumentation des Gebäudes sowie die Grundrisse bereitgestellt werden.

Häufige Fragen

  • Bei der Dokumentation bis zum Mehrfachen. Allein zahlen Sie 3.000 zł netto für Gutachten und Planung, jeder weitere Ladepunkt in derselben Immobilie kostet nur 330 zł netto. Bei 10 Ladepunkten sind das 597 zł netto pro Person. Hinzu kommt, dass die Kosten für die gemeinsame Kabeltrasse und die Brandschutzabstimmung geteilt werden und das Abo des Abrechnungssystems günstiger ausfällt.

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